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OpenCloud Hosting

OpenCloud Managed Hosting – Datei-Sharing & Collaboration in Spaces, DSGVO-konform & made in Germany

Was ist OpenCloud?

OpenCloud ist eine Open-Source-Plattform für Dateiverwaltung, Sharing und kollaboratives Arbeiten – die schlanke, moderne Open-Source-Alternative zu Nextcloud, Seafile, Dropbox & Co. OpenCloud konzentriert sich aufs Wesentliche: erstklassige Dateiverwaltung mit teambasierten Spaces, sicherem Sharing und performanter Suche. Die Go-basierte Mikroservice-Architektur kommt ohne klassische SQL-Datenbank aus und bleibt dadurch auch bei großen Datenmengen schnell, stabil und leicht zu betreiben.

OpenCloud richtet sich an Teams und Organisationen, die professionell mit Dokumenten arbeiten – von Vereinen über Agentur- und Beratungsteams bis zu Verwaltungen mit hohen Compliance-Anforderungen. Automatische Versionierung inklusive Ransomware-Rollback, feingranulare Rechte in Spaces sowie passwortgeschützte Links mit Ablaufdatum sind ab Werk an Bord. Dank integriertem Collabora Online bearbeitet dein Team Office-Dokumente gemeinsam in Echtzeit im Browser. Native Apps für Windows, macOS, Linux, iOS und Android synchronisieren alles auf alle Geräte. WebDAV, offene Schnittstellen (u. a. GraphAPI und Open-Cloud-Mesh-Föderation) sowie eine rollenbasierte Rechteverwaltung sorgen für reibungslose Integration in bestehende Infrastrukturen.

Bei server.camp läuft deine OpenCloud-Instanz auf Servern in Deutschland. Wir übernehmen Betrieb, Updates, tägliche Backups und Monitoring. Du erhältst eine einsatzbereite, DSGVO-konforme Datei-Cloud „made in Germany“ – mit persönlicher Unterstützung und ganz ohne IT-Aufwand.

Wofür OpenCloud steht

  • Einfachheit. OpenCloud ist bewusst auf das Wesentliche reduziert: Dateien verwalten, teilen und gemeinsam bearbeiten. Weder Datenbank noch schwergewichtige Laufzeitumgebung machen Installation und Betrieb komplex – die Instanz ist in Minuten einsatzbereit und lässt sich wie eine einfache Dateiablage sichern.
  • Datensouveränität. OpenCloud folgt dem Zero-Trust-Prinzip und einem Zero-Knowledge-Ansatz: Selbst Administrator:innen sehen die Inhalte von Spaces nicht ohne Freigabe. Du entscheidest, ob deine Instanz on-premise oder als Managed Service bei einem Partner wie server.camp betrieben wird.
  • Performance & Stabilität. Kompilierte Go-Mikroservices ohne SQL-Overhead skalieren laut Herstellerangaben linear – auch mehrere hundert parallel arbeitende Nutzer:innen bleiben flott. Backups sind ein einfacher Dateisystem-Snapshot statt eines abgestimmten Datenbank-Dumps.
  • Barrierefreiheit. Die Weboberfläche erfüllt WCAG 2.1 AA, BITV 2.0 und den European Accessibility Act. Jede Barrierefreiheits-Verletzung wird bei OpenCloud wie ein Softwarefehler behandelt und direkt im Entwicklungsprozess behoben – ein wichtiges Kriterium für Verwaltungen und öffentliche Auftraggeber.
  • Nachhaltigkeit. OpenCloud trägt den Blauen Engel (DE-UZ 215) für ressourcenschonende Software. Dank schlanker Architektur verbraucht die Plattform deutlich weniger Energie als vergleichbare PHP-basierte Systeme.

Funktionsumfang

  • Persönlicher Speicher & Spaces. Nutzer:innen erhalten einen privaten, abgeschotteten Speicherbereich. Teams und Projekte organisieren sich darüber hinaus in geteilten Spaces mit eigenen Rechten, Quotas und delegierter Verwaltung – Inhalte bleiben personenunabhängig erhalten, auch wenn Mitarbeitende gehen.
  • Synchronisation & Clients. Desktop-Clients für Windows, macOS und Linux sowie Apps für iOS und Android (auch über F-Droid) halten alle Geräte aktuell. Offline-Funktionen, fortsetzbare Uploads (TUS) und „Dateien bei Bedarf“ auf Windows und mobil machen die Cloud auch bei schwankender Verbindung alltagstauglich.
  • Sharing & Föderation. Intern wird mit rollenbasierten Freigaben gearbeitet. Externe erhalten passwortgeschützte Links mit Ablaufdatum oder legen Dateien über File-Drop ab. Über Open Cloud Mesh (OCM) teilen Instanzen – auch mit Nextcloud, ownCloud oder Seafile – serverübergreifend, ohne Duplikate.
  • Versionierung & Schutz. Jede Änderung erzeugt automatisch eine Version, die sich jederzeit wiederherstellen lässt. File-Locking verhindert Konflikte bei der gemeinsamen Bearbeitung, und nach einem Ransomware-Vorfall lassen sich verschlüsselte Dateien auf den letzten sauberen Stand zurücksetzen.
  • Suche & Organisation. Die optionale Volltextsuche (mit Apache Tika) findet Inhalte auch innerhalb von Dokumenten und liefert Live-Vorschläge. Tags, Favoriten und Filter halten auch große Verzeichnisse übersichtlich.
  • Echtzeit-Web-Office. Office-Dokumente werden direkt im Browser kollaborativ bearbeitet – siehe Abschnitt „Office-Integrationen“.
  • Identity & Access. Ein integrierter Identity-Provider deckt Installationen bis etwa 500 Nutzer:innen ab. Für größere Umgebungen bindet OpenCloud Keycloak, Authentik, LDAP/Active Directory oder Azure AD/Entra ID an – inklusive Single Sign-On über OpenID Connect, SAML 2.0 oder OAuth 2.0 sowie Mehrfaktor-Authentifizierung über den IdP.

Protokolle & Schnittstellen

OpenCloud ist von Grund auf als offene, headless Plattform gebaut. Für Integrationen und Automatisierung stehen unter anderem bereit:

  • WebDAV (inkl. TUS) für Dateizugriff, Synchronisation und die Einbindung als Netzlaufwerk.
  • WOPI für die Anbindung von Office-Servern wie Collabora.
  • OCS für das programmatische Anlegen und Verwalten von Freigaben.
  • OCM (Open Cloud Mesh) für föderiertes, serverübergreifendes Teilen.
  • LibreGraph / GraphAPI (angelehnt an die Microsoft Graph API) als zentrale Client-Server-Schnittstelle für Spaces, Nutzer und Gruppen.
  • REST und gRPC für Automatisierung und die Kommunikation zwischen den Mikroservices.
  • SSE für Echtzeit-Benachrichtigungen an die Clients sowie ICAP für die Anbindung externer Virenscanner und DLP-Systeme. KQL ermöglicht (im Abo) strukturierte Compliance-Abfragen.
  • SDKs (u. a. TypeScript, PHP, Go, C++/Qt) sowie eine Plugin- und Web-App-Architektur für eigene Erweiterungen.

Office-Integrationen

  • Collabora Online ist die offiziell unterstützte und vollständig konfigurierte Web-Office-Integration über WOPI. Mehrere Personen bearbeiten Text-, Tabellen- und Präsentationsdokumente (.docx, .xlsx, .pptx sowie ODF) in Echtzeit im Browser – inklusive Kommentarfunktion, „Neu“-Menü für Office-Formate und automatischer Versionierung in OpenCloud. Der „Secure View“-Modus (im Abo) verseht Dokumentenansichten mit dynamischen Wasserzeichen, um Screenshots und Weiterleitung sensibler Inhalte zu erschweren.
  • EuroOffice ist eine europäisch entwickelte, souveräne Office-Suite, die sich ebenfalls über WOPI an OpenCloud anbinden lässt. Die Integration ist derzeit als Community-Lösung dokumentiert und wird von OpenCloud offiziell nicht unterstützt – für ausgewählte Einsatzszenarien ist sie aber bereits heute nutzbar.

Anders als bei Nextcloud ist OnlyOffice keine offiziell unterstützte Office-Integration.

OpenCloud und Nextcloud im Vergleich

OpenCloudNextcloud
ArchitekturGo-Mikroservices, moderne headless-PlattformPHP-Monolith (PHP-FPM)
DatenbankKeine – Metadaten liegen im DateisystemMySQL/MariaDB/PostgreSQL erforderlich
Speicherbedarf~100–350 MB RAM (Leerlauf)~1–2 GB (PHP + Datenbank + Redis)
BackupEinfacher Dateisystem-SnapshotAbgestimmter Datenbank-Dump + Datenverzeichnis
UmfangFokussiert: Dateien, Sharing, KollaborationBreite Suite: Mail, Talk, Kalender, hunderte Apps
Web-OfficeCollabora (EuroOffice als Community-Option)Collabora und OnlyOffice
AngriffsflächeKein PHP im BackendPHP-basiert (regelmäßige PHP-Sicherheitsupdates nötig)
Reife & ÖkosystemJung (v1.0 im Feb. 2025), wachsende CommunitySehr großes App-Ökosystem, langer Track Record

Beide Systeme sind ausgereifte, quelloffene Datei-Clouds. OpenCloud punktet mit Performance, schlankem Betrieb und Souveränitätsfokus, Nextcloud mit Feature-Breite und App-Vielfalt. Ein Wechsel ist jederzeit möglich: Dateien lassen sich per WebDAV oder rclone übertragen, Freigaben und Rechte plant der server.camp-Support gemeinsam mit dir, und die OCM-Föderation erlaubt sogar den Nebeneinanderbetrieb beider Systeme.

Ehrliche Einordnung: Wofür OpenCloud (noch) nicht gedacht ist

OpenCloud verzichtet bewusst auf Funktionen, die andere Plattformen mitbringen. Das ist kein Makel, sondern Teil des Konzepts – du solltest es nur bei der Produktauswahl wissen:

  • Kein Groupware-All-in-one. Mail, Chat und Videokonferenzen gehören nicht zum Funktionsumfang. Wer eine Komplettlösung à la Nextcloud mit Talk und Mail sucht, wird bei OpenCloud nicht fündig. Für Videokonferenzen ist stattdessen OpenTalk aus derselben Heinlein-Familie eine Option.
  • Kalender & Kontakte nur über Zusatzdienst. CalDAV/CardDAV läuft über die Radicale-Integration. Sie funktioniert zuverlässig, ist aber von OpenCloud nicht Teil des Enterprise-Supports (Best-Effort).
  • Junge Plattform. OpenCloud ist seit 2025 verfügbar. Das App-Ökosystem und die Auswahl an Drittanbieter-Integrationen sind kleiner als bei Nextcloud, die Entwicklerdokumentation wächst kontinuierlich.
  • Metadaten-Suche ohne SQL. Ad-hoc-Auswertungen über Metadaten hinweg sind weniger flexibel als bei SQL-basierten Systemen – dafür entfällt der Wartungsaufwand für eine relationale Datenbank vollständig.

Wer eine fokussierte, schnelle und souveräne Datei-Cloud sucht, wird mit OpenCloud sehr zufrieden sein. Wer eine komplette Groupware sucht, ist bei Nextcloud besser aufgehoben – oder kombiniert OpenCloud mit spezialisierten Tools aus derselben Heinlein-Familie (etwa OpenTalk für Videokonferenzen).

Bald verfügbar

OpenCloud Hosting bald verfügbar – jetzt vormerken

Wir nehmen OpenCloud bald als vollständig gemanagten Service in unser Portfolio auf – betrieben auf deutschen Servern, DSGVO-konform und mit Support aus Deutschland. Trag dich gerne ein – dann erfährst du als Erste:r vom Launch und kannst direkt loslegen, sobald OpenCloud verfügbar ist.

Hosting in DE (DSGVO-konform) Vollständig gemanagter Betrieb Unverbindlich & ohne Spam

Use Cases

Vereine und NGOs arbeiten mit wechselnden ehrenamtlichen Helfer:innen, vielen Rollen und sensiblen Mitgliederdaten. Mit OpenCloud bei server.camp legt ihr Protokolle, Satzungen und Veranstaltungsunterlagen in eigenen, klar getrennten Spaces ab – der Vorstand behält die Kontrolle, während AGs und Projektteams nur sehen, was sie brauchen. Ehrenamtliche nutzen OpenCloud komfortabel im Browser oder per App, ganz ohne eigenen Server. Externe Partner wie Druckereien oder Sponsoren erhalten Zugriff über passwortgeschützte Links mit Ablaufdatum. Und da alles auf deutschen Servern läuft, sind Mitglieder- und Vereinsdaten DSGVO-konform aufgehoben – auch wenn die IT-Administration neben dem Ehrenamt läuft.

Agenturen und Beratungen jonglieren mit Mandatsdateien, Versionen und Abgabeterminen – und dürfen dabei nichts vermischen. Mit OpenCloud bekommt jede Kund:in und jedes Projekt ihren eigenen Space: Rechte verwaltet die Projektverantwortliche selbst, ganz ohne Rückfrage bei der IT. Entwürfe durchlaufen Dank automatischer Versionierung nachvollziehbar die Feedback-Schleifen, Briefings und Protokolle erstellt ihr gemeinsam in Echtzeit direkt im Browser, und für die Abgabe verschickt ihr Links mit Passwort und Ablaufdatum statt E-Mail-Anhängen. Deine Instanz läuft exklusiv auf Servern in Deutschland – so bleiben Mandatsdaten unter deiner Kontrolle.

Öffentliche Einrichtungen brauchen eine Cloud, die den Behördenalltag meistert: viele Nutzer:innen, strenge Datenschutzvorgaben und formale Anforderungen. OpenCloud erfüllt dafür die Barrierefreiheits-Anforderungen nach BITV 2.0 und WCAG 2.1 – Mitarbeitende wie Bürger:innen nutzen die Plattform abgesichert und mit Screenreader-Support. Über LDAP oder OpenID Connect bindet OpenCloud an bestehende Verzeichnisse an, Single Sign-On inklusive. Über die offenen Schnittstellen lassen sich auch Fachverfahren anbinden. Zusammenarbeit läuft in klar getrennten Spaces mit feingranularen Rollen, Sharing mit Partnerbehörden folgt den selben Regeln – gegebenenfalls sogar serverübergreifend per Föderation. Alles DSGVO-konform betrieben in Deutschland, mit persönlichem Support statt Ticketschleife.

Pakete & Preise

Startup  🚀
Für Startups, Vereine und Hobbyists
50,00 € pro Monat, inkl. 19 % MwSt.(1)
  • Voller Zugriff auf alle Funktionen
  • Für ca. 10 Nutzer
  • 500 GB Speicherplatz
  • Echtzeit-Web-Office mit Collabora
  • E-Mail Support
  • Eigener SMTP-Server nutzbar
  • Single Sign-On (SSO)
Business  🏢
Für kleine Unternehmen
100,00 € pro Monat, inkl. 19 % MwSt.(1)
  • Voller Zugriff auf alle Funktionen
  • Für ca. 50 Nutzer
  • 1000 GB Speicherplatz
  • Echtzeit-Web-Office mit Collabora
  • E-Mail Support
  • Eigene Domain
  • Eigener SMTP-Server nutzbar
  • Single Sign-On (SSO)
Corporate  👑
Für mittlere bis große Unternehmen
200,00 € pro Monat, inkl. 19 % MwSt.(1)
  • Voller Zugriff auf alle Funktionen
  • Für ca. 100 Nutzer
  • 3000 GB Speicherplatz
  • Echtzeit-Web-Office mit Collabora
  • Priorisierter E-Mail Support
  • Eigene Domain
  • Eigener SMTP-Server nutzbar
  • Single Sign-On (SSO)
(1) 10 % der Einnahmen gehen als Spende an Open-Source Projekte! 🙏

Betrieb, Datenschutz, Server & Co.

sofort einsatzbereit

Dank automatischer Deployments ist ein bestelltes Produkt innerhalb weniger Minuten nutzbar.

persönlicher Support

Jede Anfrage wird bei uns persönlich beantwortet - keine Bots.

tägliche Backups

Backups erfolgen täglich automatisiert und sind "off-site" und verschlüsselt.

proaktives Monitoring

Bei Fehlern oder Ausfällen werden wir sofort benachrichtigt und können innerhalb kurzer Zeit reagieren.

kontinuierliche Updates

Sobald eine neue stabile Version der Software bereit steht, führen wir größtenteils automatisiert und transparent ein Update durch.

Serverstandort Deutschland

Alle Services werden DSGVO-konform im Rechenzentrum in Nürnberg betrieben.

Häufige Fragen (FAQs)

Fragen zu OpenCloud

Wer steckt hinter OpenCloud?

OpenCloud wird von der gleichnamigen OpenCloud GmbH aus Berlin entwickelt – einem Unternehmen der Heinlein Gruppe. Die Gruppe steht seit über 30 Jahren für datenschutzfreundliche digitale Infrastruktur und bündelt dafür die Marken Heinlein Support, mailbox, OpenTalk und OpenCloud – alle „made in Germany“. Technische Basis ist die 2024 aus ownCloud hervorgegangene Infinite-Scale-Technologie (oCIS), die sich in Deployments mit mehr als zwei Millionen Nutzer:innen und 51 Petabyte Daten bewährt hat. Der Quellcode ist vollständig quelloffen (Apache-2.0) und öffentlich auf GitHub einsehbar.

Wie unterscheidet sich OpenCloud von Nextcloud?

Beide sind quelloffene Datei-Clouds – technisch aber grundverschieden gebaut. OpenCloud basiert auf einer Go-Microservice-Architektur ohne klassische SQL-Datenbank: Das macht die Instanz schnell und ressourcenschonend, und Backups reduzieren sich auf einen einfachen Dateisystem-Snapshot statt eines koordinierten Datenbank-Dumps. Nextcloud punktet dafür mit einem großen App-Ökosystem (Mail, Chat, Kalender und mehr). OpenCloud fokussiert auf erstklassige Dateiverwaltung inklusive Spaces, Suche, Versionierung und Sharing. Wenn du unsicher bist, was besser zu deinem Use Case passt, sprich uns gerne an – wir beraten dich persönlich.

Kann ich mit OpenCloud Office-Dokumente direkt im Browser bearbeiten?

Ja. In allen Paketen ist Collabora Online vorinstalliert und konfiguriert: Du erstellst und bearbeitest Text-, Tabellen- und Präsentationsdokumente (.docx, .xlsx, .pptx sowie ODF) kollaborativ in Echtzeit – inklusive Kommentarfunktion und automatischer Versionierung in OpenCloud. Du musst also selbst nichts konfigurieren und kannst direkt loslegen.

Kann ich Single Sign-On (SSO) verwenden?

Ja. OpenCloud lässt sich über OpenID Connect mit zentralen Identity-Providern verbinden – etwa Keycloak oder Authentik, die wir ebenfalls als Managed Services anbieten. Deine Nutzer:innen melden sich dann mit ihren bestehenden Firmenkonten an, Zwei-Faktor-Authentifizierung inklusive. Die Konfiguration nimmst du im Kundenportal vor, die Anleitung zeigt alle Schritte.

Kann ich von einer bestehenden Nextcloud zu OpenCloud migrieren?

Ja, eine Migration ist möglich. Deine Dateien lassen sich inklusive Metadaten z. B. per WebDAV oder rclone übertragen. Bei Nutzer-, Freigabe- und Rechtestrukturen unterstützt dich unser Support bei der Planung – ein Umzug ohne Datenverlust ist unser Anspruch. Zudem kann OpenCloud per Open-Cloud-Mesh-Föderation direkt mit bestehenden Nextcloud-Instanzen zusammenarbeiten, sodass sich der Umzug schrittweise vollziehen lässt.

Wie sicher sind meine Daten?

Sehr sicher – und vollständig in Deutschland. Deine OpenCloud-Instanz läuft isoliert in unserem Rechenzentrum in Nürnberg, alle Verbindungen sind verschlüsselt, und unsere täglichen, verschlüsselten Backups laufen auf ein externes System nach Falkenstein. Zusätzlich schützt OpenCloud deine Dateien mit automatischer Versionierung, File-Locking und wiederherstellbaren Snapshots gegen Ransomware – und nach dem Zero-Knowledge-Prinzip sehen selbst Admins die Inhalte der Spaces nicht ohne Freigabe.

Gibt es Grenzen bei Nutzerzahl oder Speicherplatz?

Grundsätzlich nein. In jedem Paket kannst du die volle Funktionalität nutzen. Die Pläne unterscheiden sich in zugewiesenen Ressourcen und Speicherplatz. Speicher lässt sich nachträglich buchen – und auch der Betrieb mit mehreren hundert Nutzer:innen ist unproblematisch, da OpenCloud genau dafür ausgelegt ist. Bei dauerhaft knapp werdendem Speicher melden wir uns proaktiv bei dir, bevor etwas stockt.

Allgemeine technische Fragen

Wo liegen meine Daten?

Für die Bereitstellung unserer Dienste nutzen wir Private Cloud Server von Netcup in Nürnberg. Deine Daten werden täglich verschlüsselt an einen zweiten Standort in Falkenstein gesichert. Deine Daten liegen damit zu 100% in Deutschland. Uns ist wichtig, dass unser Dienst nicht nur vollständig DSGVO-konform erbracht wird, sondern darüber hinaus für dich auch transparent und verständlich ist. Falls du also Fragen dazu hast freuen wir uns auf eine Nachricht von dir.

Wie erfüllt server.camp die DSGVO?

Alle unsere Server befinden sich in Deutschland und werden entsprechend der strengen Datenschutzvorgaben der DSGVO betrieben. Grundsätzlich läuft die Kommunikation zwischen Systemen immer verschlüsselt (SSL/TLS). Wir nutzen Firewalls um verschiedene Netzbereiche voneinander zu trennen, spielen regelmäßig Updates ein und lassen unsere Maßnahmen von externen Dienstleistern überprüfen. Auf Anfrage kannst du jederzeit deine Daten exportieren oder löschen lassen.

Wie sichert ihr meine Daten?

Wir sichern jede Nacht alle Datenbanken und Dateien verschlüsselt auf ein externes Backup-System in Falkenstein. Die Backups werden bis zu sechs Monate lang aufbewahrt und können bei Bedarf wiederhergestellt werden.

Gibt es eine Mindestvertragslaufzeit oder automatische Verlängerung?

Der Vertrag für den Betrieb und Support läuft nach Ende der Testphase einen Monat. Er verlängert sich als Abo automatisch um einen weiteren Monat, wenn du nicht kündigst. Du kannst jederzeit zum Ende des aktuellen Vertragsmonats kündigen.

Welche Technologien nutzt ihr?

Auch bei der Wahl unserer eigenen Tools ist uns wichtig, zu 100% auf Open Source zu setzen. Für die Bereitstellung unseres Angebots nutzen wir Server mit Debian, die wir mit Ansible konfigurieren und auf denen wir ein sehr strikt konfiguriertes Docker als Virtualisierungslösung nutzen. Auch die Einrichtung neuer Instanzen unserer Produkte geschieht mit Ansible. Zum Monitoring nutzen wir Zabbix und Grafana, für unseren Support Zammad und als Firewall pfSense.

💡 Viele weitere häufig gestellte Fragen zu unseren Produkten, zu Themen wie Open-Source, digitale Souveränität, Datenschutz und server.camp allgemein findest du hier.